CPU setzt zweistelliges Ergebnis­wachstum im Geschäftsjahr 2018 fort

Augsburg, 10. Mai 2019 – Die CPU Softwarehouse AG, ein Software- und Beratungsun­ternehmen für Kunden aus dem Bankensektor, banknahe Institute, die Industrie sowie IT und Telekommunikation, hat im Geschäftsjahr 2018 das Konzernergebnis um über 19 Prozent auf gut 0,26 Mio. Euro (Vorjahr: 0,22 Mio. Euro) gesteigert. Die Entwicklung ba­sierte auf dem operativen Gewinnwachstum, das überwiegend durch die Etablierung hö­herer Margen und durch Effizienzsteigerungen erzielt wurde, sowie auf einem positiven Einmaleffekt aus der Auflösung von Pensionsverpflichtungen. Da entgegen zum Vorjahr keinerlei Eigenleistungen aktiviert wurden, ist neben der quantitativen Ergebnisverbes­serung auch die Gewinnqualität gestiegen.

Der CPU ist es damit gelungen, die Investitionen und Aufwendungen für den erfolgreichen Abschluss der Integration der Tochtergesellschaft CPU GIS mehr als zu kompensieren. Gleichzeitig führten die angekündigten Umstrukturierungen im Dienstleistungsportfolio der CPU GIS zu einem konzernweit spürbaren Umsatzrückgang auf rund 10,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro). Die Ergebnis- und Margenentwicklung belegt jedoch, dass die Strategie, die Tochtergesellschaft noch effizienter aufzustellen und sich gezielt auf höher-margiges Geschäft zu konzentrieren, bereits im Geschäftsjahr 2018 erfolgreich war. Insgesamt stieg die Nettomarge auf 2,5 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent).

Bilanzqualität verbessert – Eigenkapitalquote fast verdoppelt

Einhergehend mit der positiven Gewinnentwicklung im Konzern verbesserten sich zudem die relevanten Bilanzkennziffern. Dabei profitierte der CPU-Konzern auch von der Auflösung des Aktivwerts einer Rückversicherung. Der Vorgang war ergebnisneutral, wirkte sich aber bilanzverkürzend aus. Auf der Passivseite der Bilanz reduzierten sich die zum Fremdkapital zählenden Rückstellungen und Verbindlichkeiten, so dass sich bei gleichzeitig steigendem Eigenkapital auf 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) infolge des Jahresüberschusses die Eigenkapitalquote auf 33,7 Prozent (Vorjahr: 17,1 Prozent) nahezu verdoppelte. In der Kapitalflussrechnung stieg der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich auf gut 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Der Finanzmittelbestand zum Ende des Berichtsjahres 2018 erhöhte sich auf mehr als 1,3 Mio. Euro (31.12.2017: 0,8 Mio. Euro).

Organisatorische Integration der CPU GIS plangemäß abgeschlossen

Bei der Integration der CPU GIS und der Erfüllung aller aus der Übernahme resultierenden finanziellen Verpflichtungen wurde der eng gesetzte Zeitplan eingehalten. Dies galt auch für die Investitionen im Rahmen der Optimierung von Geschäftsprozessen der Tochtergesellschaft, die innerhalb der Budgets blieben. Neben der grundsätzlichen Unternehmenssteuerung lag das besondere Augenmerk auf dem Recruiting und dem Controlling. Beide Bereiche wurden noch besser in die Konzernsteuerung der CPU-Gruppe integriert. Mit dem durch die Tochtergesellschaft CPU GIS vergrößerten Kunden- und dem erweiterten Dienstleistungsportfolio soll zukünftig weiteres Wachstum erzielt werden.

Die Lösungen von CPU umfassen jetzt Software-Entwicklung, Consulting, IT-, Telekommunika­tions- sowie Personal-Dienstleistungen. Damit ist die CPU in ihren Zielmärkten sehr gut als Sys­temanbieter positioniert und adressiert neben dem Finanzsektor auch Industrie-, IT- und Tele­kommunikationsunternehmen. Um das vergrößerte Dienstleistungsangebot noch besser in den Markt zu transportieren, wurden bei der Umstrukturierung von Dienstleistungsprojekten der CPU GIS die vorhandenen Geschäftsfelder neu aufgegliedert. Zudem werden die Consulting-Aktivitäten zukünftig um das im Markt stark nachgefragte CISCO-Netzwerk-Know-how ergänzt. Neben diesem margenstarken Geschäft, das branchenunabhängig potenziellen Kunden ange­boten werden kann, setzt die CPU GIS unverändert auf IT-Dienstleistungen, die über das klas­sische CPU-Kerngeschäft hinausgehen.

Weitere Erfolge im klassischen CPU-Kerngeschäft

Im klassischen Kerngeschäft der CPU, in dem IT-Dienstleistungen und Softwarelösungen für Banken, Finanzdienstleister und banknahe Institute angeboten werden, entschied sich Anfang April 2018 die Schaffhauser Kantonalbank mit dem CPU VALUE MIRROR ZINSRECHENKERN für eine neue Applikation aus dem leistungsstarken Softwareportfolio der CPU. Nach erfolgreicher Entwicklungs- und Implementierungsphase setzte der CPU-Kunde ab Februar 2019 die Applikation im laufenden Geschäftsbetrieb ein und erzielte signifikante Effizienzsteigerungen. Das erfolgreiche Projekt in der Schweiz zeigt die Funktionsweise des Kompetenz-Netzwerk der CPU Softwarehouse AG: Mit kompetenten Beratungsleistungen und innovativen Softwarelösungen hilft die CPU, das Geschäft ihrer Kunden profitabler zu machen, die umfangreichen Do­kumentationspflichten gegenüber den Regulierungsbehörden zu erfüllen und sich so den geän­derten Marktbedingungen anzupassen. Die im Markt selten vorhandene Kombination aus IT- und Bankfachwissen ist eine Kernkompetenz, auf Basis derer weiteres Wachstum erzielt werden soll.

Ausblick: Anhaltendes Ertragswachstum

Roger Heinz, Alleinvorstand der CPU Softwarehouse AG: „Im Geschäftsjahr 2019 rechnen wir nach dem Übergangsjahr nochmals mit moderat sinkenden, konsolidierungsbedingten Umsätzen im Konzern. Das Dienstleistungsgeschäft wird erneut über 90 Prozent der Gesamterlöse im CPU-Konzern ausmachen. Im Softwarebereich erwarten wir eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse. Beim Jahresüberschuss wird der Wachstumstrend unverändert fortgesetzt, so dass wir mit einer deutlichen Gewinnsteigerung rechnen. Nach einer Umsatzrendite auf Nettobasis von zuletzt 2,5 Prozent bleibt es unser mittelfristiges Ziel, nachhaltig eine Umsatzrendite von drei bis fünf Prozent auf Konzernebene zu erreichen.“

Der vollständige Geschäftsbericht 2018 steht auf der Webseite unter https://cpu-ag.com/investor-relations.html zum Download zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

PDF-Download: Meldung vom 10.05.2019

Über CPU:

Als ziel- und zukunftsorientierter Partner für Banken, banknahe Institute, Industrie-, IT- und Telekommu­nikationsunternehmen sorgt die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, mit ihrem Expertenteam in den ope­rativen Geschäftseinheiten seit über 30 Jahren für Lösungen, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Die CPU-Lösungen umfassen Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK-Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit insgesamt rund 150 Mitarbeitern. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG sind im m:access, einem Marktsegment für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet.

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