CPU erreicht deutliche Ergebnisver­besserung zum Halbjahr 2018

Die CPU Softwarehouse AG hat im ersten Geschäftshalbjahr 2018 (per 30.6.) den Jahresüberschuss im Konzern um fast 230.000 Euro auf rund 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro) verbessert. Damit gelang es, auf Ergebnisseite die angekündigten Integrationsaufwendungen und Umstrukturierungen im Dienstleistungsportfolio der Tochtergesellschaft CPU GIS GmbH mehr als auszugleichen. Diese Entwicklung ist vorrangig auf das starke Ergebnis der CPU Consulting & Software GmbH zurückzuführen. Der Umsatz, ohne Berücksichtigung von internen Erlösen, reduzierte sich aufgrund gruppenweiter Konsolidierungseffekte auf gut 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,0 Mio. Euro). Demnach verminderte sich der Auftragseingang inklusive der CPU GIS GmbH auf gut 5,2 Mio. Euro (Vorjahr: 6,2 Mio. Euro).

Operative Entwicklung von GIS-Integration geprägt

Das Geschäft der ersten sechs Monate war von der strukturellen Integration der Tochtergesellschaft CPU GIS GmbH geprägt, die bislang planmäßig verlaufen ist und bis zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein soll. Vereinzelte administrative Maßnahmen im Personalbereich und kleinere Investitionen in Geschäftsprozesse wurden umgesetzt, reichen aber teilweise noch in das zweite Geschäftshalbjahr hinein. Ungeachtet dessen gelangen auf Vertriebsseite weitere Erfolge: Bei der Graubündner Kantonalbank gewann die CPU einen Auftrag, um Softwarelösungen für das Rechenzentrum des Schweizer Kreditinstituts zu entwickeln und in die dortigen IT-Prozesse zu integrieren. Anfang April entschied sich die Schaffhauser Kantonalbank mit dem CPU VALUE MIRROR ZINSRECHENKERN für eine neue Applikation aus dem leistungsstarken Softwareportfolio der CPU.

Die CPU erwirtschaftet ihre Erlöse weiterhin überwiegend im Dienstleistungsgeschäft. In den ersten sechs Monaten 2018 entfiel rund 92 Prozent des Gesamtumsatzes bei der CPU auf die Dienstleistungen. Im Vorjahr waren es 93 Prozent. Demnach entfielen 8 Prozent der Umsätze (Vorjahr: 7 Prozent) auf den Bereich Software. Dieser ist organisatorisch dem Dienstleistungsbereich zugeordnet, wird operativ aber unverändert als eigenständige Einheit geführt. Er basiert auf den drei etablierten Banken-Software-Lösungen CPU INVESTMENT ADVISOR, CPU VALUE MIRROR und CPU KREDIT.

Veränderungen im Aufsichtsrat in der zweiten Jahreshälfte

Nach dem Stichtag am 30. Juni 2018 kam es zu Veränderungen im Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG. Im Rahmen der Hauptversammlung am 2. Juli 2018 wurde Herr Bernd Günther von den Aktionären mit großer Zustimmung zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats gewählt. Er ersetzt Herrn Dr. Andreas Beyer, dessen Mandat bis zum Ablauf der Hauptversammlung befristet gewesen war und der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Zudem legte Herr Tobias Hörmann sein Amt mit Wirkung zum 14. August aus persönlichen Gründen nieder. Auf ihn folgte durch Bestätigung des Amtsgerichts Augsburg vom 23. August 2018 Herr Reinhard Ender, der dem Kontrollgremium der CPU bereits von August 2012 bis Juli 2017 angehörte. Vorsitzender des Aufsichtsrats bleibt Dr. Heiko Frank, stellvertretender Vorsitzender ist Herr Günther. Durch die hohe Expertise im Aufsichtsrat ist die CPU Softwarehouse AG bestens aufgestellt, um den aktuellen Herausforderungen in der Branche zu begegnen.

Ausblick: Profitabilität im CPU-Konzern steigt

Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2018 wird mit einer anhaltend guten Entwicklung der Tochtergesellschaften CPU Bankensoftware AG sowie CPU Consulting & Software GmbH gerechnet. Zudem soll die strukturelle Integration der neuen Tochtergesellschaft CPU GIS GmbH in den CPU-Konzern bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Dafür wurden in der ersten Jahreshälfte 2018 die angekündigten administrativen Maßnahmen und Investitionen umgesetzt. Gruppenweite Konsolidierungseffekte und die planmäßigen Umstrukturierungen bei Dienstleistungsprojekten der CPU GIS GmbH wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung aus und die Ergebnisdynamik der ersten sechs Monate kann in der zweiten Jahreshälfte nicht gehalten werden. Profitabilitätssteigerungen durch Anpassungen bei Dienstleistungsprojekten der CPU GIS GmbH werden sich in den Folgejahren positiv auf das Konzernergebnis auswirken. Unser mittelfristiges Ziel bleibt es unverändert, eine Umsatzrendite von drei bis fünf Prozent auf Konzernebene zu erreichen.

Der Emittentenbericht 2018 steht auf der Webseite unter https://cpu-ag.com/investor-relations.html#berichte zum Download zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

PDF-Download: Meldung vom 30.11.2018

Über CPU

Als ziel- und zukunftsorientierter Partner für Banken, banknahe Institute, Industrie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen sowie für die Öffentliche Hand sorgt die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, mit ihrem Expertenteam in den operativen Geschäftseinheiten seit über 30 Jahren für Lösungen, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Die CPU Lösungen umfassen Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK-Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit insgesamt rund 150 Mitarbeitern. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG sind im m:access, einem Marktsegment für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet.

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